Good Vibes

Good Vibes ist eine Herzensangelegenheit und
enthält garantiert nur schöne Inhalte 🙂

Februar 2019 – Jupiter, dein Glücksbringer

Wahrscheinlich geht es Dir genauso wie mir, dass Dich die leuchtenden Gestirne am Himmel jetzt noch genauso faszinieren wie als Kind. Früher am Land konnte ich das Zentrum der Milchstraße ganz oft als leuchtendes Konglomerat von Himmelskörpern erkennen. Unsere Galaxie ist ein langer, heller, wolkenartiger Streifen am Horizont. Auch bei weniger guten Konditionen in der Stadt lassen sich manche Planeten, Sterne, vorbeifliegenden Satelliten und natürlich der Zyklus des Mondes beobachten.

Vor einigen Tagen bin ich also in absoluter Dunkelheit um 5.30 Uhr Morgens aufgestanden um mich für die Fahrt von Salzburg nach Wien fertigzumachen. Normalerweise ist das keine gute Zeit für mich. Beim Blick aus dem Fenster hat Jupiter in Konjunktion zum Mond derartig hell geleuchtet, dass mich sein Strahlen ob der frühen Uhrzeit richtig euphorisiert hat! Und wunderbarer Weise stand auch der Planet Venus ganz nahe daneben. Eine glücksverheißende Kombination! Jupiter war besonders hell an diesem Morgen und da ich von einer befreundeten Astrologin weiß, dass der Planet Jupiter zur Zeit auch im astrologischen Sinne besonders kraftvoll steht, wollte ich hier eine fachkundige Auskunft. Ich habe für Euch beim Astrologen Georges-Marie Vandamme nachgefragt.

Vandamme sagt: „ Seit Ende 2018 werden wir von Jupiter im Schützen regiert. Das heißt der Planet Jupiter ist in das Zeichen Schütze gewandert und verweilt dort bis Dezember 2019. Im Schützen hat Jupiter sein Zuhause und kann dort seine vitalen Kräfte ohne Einschränkung entfalten. Die Energie ist bereits voll angefahren und wir sind dazu eingeladen auf Expansionskurs zu gehen, denn Jupiter ist der Glücksbringer und im feurigen Schützen kann er große Ideen und Ideale mit dem nötigen Optimismus und Mut kreieren. Er ist ein Überflieger und wenn Du möchtest, kannst Du auf dieser Energie reiten und bis Jahresende höhere Ziele verfolgen!

Der Schütze steht für das „höhere Ideal und das höhere Wissen“ und gemeinsam mit Jupiter werden vor allem die spirituell Suchenden von ihm unterstützt! Denn Jupiter belohnt jene, die versuchen ihren Horizont zu erweitern. Er wird Dir Spontanität in viele Lebensbereiche bringen. Unter Jupiter erkennen wir auch, dass das ganze Leben eine aufregende und faszinierende Schule ist. Er kann Dich auf eine große Chance hinweisen die Dir in den nächsten Monaten zuteil wird.

Die Kehrseite ist, dass Jupiter im Schützen mehr ein Idealist und weniger ein Umsetzer ist. Er bringt Dir mit seiner feurigen Energie ganz neue und zündende Ideale und natürlich eine große Menge Mut. Aber es liegt jetzt an Dir die Realitätstauglichkeit dieser Idee zu erkennen und im zweiten Schritt auch in die Welt zu bringen. Wenn du halbwegs gut im Leben verankert bist, kannst Du aus Deiner Stabilität heraus mit dieser tollen Jupiterenergie wirklich Großes erreichen in diesem Jahr.“

Natürlich werden wir bei unserem Mühlviertel Wochenende im April Botschaften von Jupiter „channeln“. In der Gruppe stellen wir gemeinsam den direkten Draht zu diesem Himmelsstürmer her und erfragen was er jedem von uns für das heurige Jahr zu sagen hat!! Das ist ganz einfach:)

Hier kannst Du Dich auf den kosmischen Sound von Jupiter eintunen. Aufgenommen von der Nasa-Sonde Juno im Vorbeiflug an Jupiter im Sommer 2016.

Hier zur offiziellen Nasa Seite.

November 2018 – Herzenskriegerin aus dem dem Mühlviertel

Knapp vor Allerheiligen waren wir wieder im Mühlviertel. Für mich ist das ein ganz besonderer Ort, da ich einen Großteil meiner Kindheit dort verbracht habe und einen starken Bezug zu den vielen mystischen und magischen Plätzen dieser von Granitfelsen und Fichtenwäldern geprägten Gegend habe. Für meine schamanische Arbeit zieht es mich immer mehr dort hin. Besonders liebe ich die Wanderung durch das Tannermoor zu jahreszeitlichen Randzeiten, da uns diese Traumlandschaft dann fast alleine gehört. Die angrenzenden Wälder des Tannermoors waren heuer unser fruchtbarer Boden, um Materialen zum Bau unserer spirituellen Herzenskriegerin zu finden. Die Herzenskriegerin ist eine Wesenheit die im Medizinrad der Himmelsrichtung Westen und der Jahreszeit Herbst zugeordnet wird. Genauso wie die Blätter vom Baum fallen, ist der Herbst auch für uns eine Zeit zum Abschiednehmen von Dingen die wir jetzt nicht mehr brauchen, um befreit in den seeligen Winterschlaf zu gehen, und dann im Frühling voller Tatendrang aus dem Vollen zu schöpfen! Aus dem Vollen schöpft jedoch nur ein entleertes Gefäß:)

Die Kriegerin steht also für eine Ressource die den Mut hat in die Innenschau zu gehen, um alten Ballast zu orten und sich diesem ohne Furcht zu stellen. Das Erkennen und Annehmen ist der erste Schritt zum Loslassen. „Erkenne wer du bist und du wirst gesund.“ (Moshé Feldenkreis).

Diese Kriegerin des Herzens mit ihren besonderen Qualitäten hat nun jede(r) von uns durch eine Zahl von Übungen in sich wachgerufen und mit Gegenständen aus den angrenzenden Wäldern zum Tannermoor materialisiert. Diese in Materie geformte Herzenskriegerin konnten wir in einer einer schönen Zeremonie mit Leben füllen und sie zu einem persönlichen Kraftgegenstand entwickeln. Ein Kraftgegenstand zum Mit-Nachhause-Nehmen für’s eigene Wohnzimmer! Im Schamanismus sagt man, dass ein Initiierungsritual einem Gegenstand die Lebendigkeit einhaucht und das fortwährende mit ihm in Beziehung treten die Kraft aufbaut und langfristig festigt. Meine Herzenskriegerin steht an meinem Arbeitsplatz und wird zunehmend eine echte Kraftquelle die mich im Innen nährt und optisch erfreut:)

Schamanischer Kraftgegenstand Herzenskriegerin

Schamanischer Kraftgegenstand Herzenskriegerin

 

 

 

 

 

 

 

 

Spirituelle Herzenskriegerin auf meinem Schreibtisch.

 

 

Auf den 3 Bildern siehst du einen Auszug unserer neun frisch gebauten Kriegerinnen aus dem Mühlviertel.

 

 


Juli 2018: Der Kontakt mit der Anderswelt und eine sommerliche Baumübung.

Am 21. Juni habe ich ein Seminar zur Schamanischen Sommersonnenwende an der Alten Donau abgehalten. Die erste Übung für die Teilnehmenden war es sich in Badesachen zu werfen, um dann in der Alten Donau zu baden. Die Abkühlung war an diesem heißen Sommertag eine wahre Erleichterung für uns alle. Im Besonderen hatten die Teilnehmenden den Auftrag mit der spirituellen Qualität des Wassers in Kontakt zu treten. Also auch die feinstoffliche Ebene des Elements Wassers zu erspüren. Die Alte Donau ist ein mächtiges Gewässer und in der schamanisch-andinen Tradition besitzt jedes bedeutsame Naturphänomen einen „Apu“ – also einen eigenen Spirit. Klar übersetzt heißt das, dass das Wasser beseelt ist. Wenn wir uns auf einer spirituellen Ebene auf die Natur einlassen treten wir automatisch in Kontakt mit der „Nicht-Realen-Wirklichkeit“, kurz NRW.

Die NRW ist die Heimat der Spirits, der Ahnen, des Göttlichen und des noch nicht Manifesten. Die Reale Wirklichkeit (manifeste Wirklichkeit), also die materielle Welt so wie wir sie mit unserem Bewußtsein im täglichen Leben wahrnehmen, ist eng verwoben mit dieser Welt der Spirits. Beides zusammen ergibt eine Einheit und funktioniert nur gemeinsam. Das eine bedingt das andere. Wir Menschen haben großteils verlernt diese andere Ebene wahrzunehmen und ein schamanisches Training kann uns dabei helfen diesen vergessenen Anteil der Welt wiederzuentdecken. Ein Leben in dem beide Wirklichkeiten miteinander einhergehen fühlt sich in der Regel ganzheitlicher und zufriedenmachender an. Vermutlich ist das ein wesentlicher Schlüssel zum Glück. Sich nun auf diese erweiterte Ebene des Wahrnehmens einzulassen erfordert Übung und auch die Bereitschaft sich darauf einzulassen. Es ist ein Akt des Wollens. Als eine Art Nachbesprechung zum Seminar – und für alle die diese Kapitel interessant finden – möchte ich diesen Kontakt zur Anderswelt nun genauer beschreiben und mit einer konkreten Übung anleiten.

Das Eintreten in die NRW erfolgt in mehreren Stufen! In der Regel läuft man durch einen Wald oder sitzt an einem See, hängt dem eigenen Gedankenstrom nach und hat seine 5 Sinne verschlossen. Wenn wir uns nun eine Zeit lang in der Natur aufhalten werden die Gedanken ruhiger und wir sehen und spüren mehr von dem was uns umgibt. Wir riechen den Wald, hören die Vögel singen, spüren den Wind auf unserer Haut. Ein olfaktorisches Wahrnehmen stellt sich ein– vorausgesetzt wir schaffen es den Gedankenstrom im Kopf zu unterbrechen;) Diese erste Stufe ist daher ein Einlassen auf das „Jetzt-Sein“. Die nächste Stufe ist, dass sich unser Energiefeld mit dem der Natur harmonisiert. Wir fangen an die Natur nicht nur mit den Sinnen, sondern auch mit unserem 6ten Sinn, der Intuition, zu erfahren. Die folgende Übung soll euch den Weg zu dieser erweiterten Form der Wahrnehmung in der NRW ebnen.

Baumübung 

Du setzt dich gemütlich auf eine Parkbank und wählst ein Objekt in der Natur – am besten einen Baum in deiner Nähe. Deine Augen ruhen nun am Baum bzw. an jener Stelle des Baums die du ausgewählt hast. Lass deinen Blick weit gestellt und nicht zu fokussiert sein. Es soll ein entspanntes Schauen sein. Du atmest mindestens 30 x ganz normal ein und aus und konzentrierst dich beim Einatmen darauf wie der Atem an deinem Septum vorbeistreicht. Das wirkt beruhigend und schaltet den Gedankenstrom ein wenig ab. Du betrachtest den Baum und versuchst zu erspüren wie es dir selbst dabei geht. Welche Gefühle sind da? Im nächsten Schritt versuchst du zu erspüren wie es dem Baum geht. Wie geht es ihm? Wie fühlt er sich in seinen Wurzeln und in seiner Krone? Dann konzentriere dich auf den Raum zwischen dir und dem Baum. Was entsteht da? Am Ende der Übung gehst du mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu dir selbst.

Das ist eine erster klein Schritt um die spirituelle Dimension mit deinem Willen erlebbar zu machen. Es ist ein erstes Andocken an die NRW – ein zartes Hinüberreichen. Einer der direktesten Wege ist die Trance. In einer rituellen Trance können wir unser Ego ausschalten und sehr direkt in die Welt der Spirits hinüberschlüpfen. Mehr dazu in Bälde und natürlich in meinen Workshops.

Viel Spaß beim Üben und einen schönen Sommer, Katharina


Jänner 2018: Rauhnachtsritual – mit dem Traumholz träumen.

In der Überlieferung steht: Perchta (Frau Holle) die in den Rauhnächten ihr Unwesen treibt, lies oftmals irgendwo in der Nähe der Hoftür ein Stück Holz von der Länge einer Hand zurück. Wer dieses Holz fand, konnte sich glücklich schätzen. Eigenartigerweise war es entweder ein Stück von einem Holunder – oder Wacholderstrauch und wer es fand und in der Hand gehalten hatte, durfte es auch nicht mehr weggeben. Es hatte sich den Finder ausgesucht und war ihm von Perchta zugedacht. Das Traumholz wurde am Abend vor dem Einschlafen in eine Hand genommen, mit den Fingern tastete man die Rinde des Holzes ab, bis einem das Muster vertraut war. Mit tiefen und gleichmäßigen Atemzügen gab man sich nun ohne Hast und Eile dem Schlaf und Traumerleben hin.

Weil es für viele Städter nicht so selbstverständlich ist direkt vor der Haustür ein Stück Holz zu finden, empfehle ich dem Übungssetting ein wenig nachzuhelfen. Hole dir ein Stück Holz aus einem nahegelegenen Park, oder bediene dich am Stamm deines Christbaums.

Das ist eine Traumübung die sich leicht nachvollziehen lässt. Es bedarf auch keines Fokussierens auf ein Thema. Lasse dich langsam in den Schlaf sinken, spüre, wie du immer schwerer wirst und empfinde die wohltuenden Schwingungen die von deinem Traumholz ausgeht. Notiere nach dem Aufwachen deine Empfindungen und Eindrücke und halte alles fest was dir wichtig erscheint. Wenn du jetzt wie in Trance schreibst, ohne dich zu besinnen welchen Inhalt deine Notizen haben, lasse es geschehen. Schreibe einfach! Wahrscheinlich hast du unbewusst Zugang zur anderen Seite, zur Anderswelt, zu deinem eigenen Selbst gefunden und erhältst nun unschätzbare Ratschläge und Hilfen für das kommende Jahr – für dein Jahr!

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht, Katharina Loidl

Quelle: Rauchnächte von Gerhard Merz

Rauhnacht Ritual Holz


November 2017. Nimmst du dich selber noch zu ernst?

Das schlaue Kartendeck von Sonia Choquette hat die Karte „Call On Your Joy Guides“ ausgeworfen. Meine Frage an dich: „Lebst du schon, oder nimmst du dich selbst noch zu ernst?“

joyguidesWir nehmen vieles viel zu ernst. Wir nehmen unsere Probleme ernst. Wir nehmen sogar unser Leben ernst. Wir sind ernst mit uns selbst und noch ernster mit anderen. Ernst ruft zur Ordnung und nimmt unseren Freiraum. Ernst schneidet uns von unserer Lebensenergie ab und macht verdrossen. Ernst schließt unser Herz. Folgenden Spruch habe ich dazu gefunden: „Die Menschen die das Leben nicht so ernst nehmen, haben bessere Chancen glücklich zu sein.“ Nun, Call On Your Joy Guides! Menschen die über sich selbst lachen und sich mit ihrer kindlichen Fröhlichkeit verbinden, sind eine riesige Bereicherung für unsere Welt – ihre Herzen sind offen. Rufe auch deine Joy Guides und öffne dein Herz! In der Fröhlichkeit wirst du automatisch damit aufhören dich und andere kontrollieren zu wollen. Du lässt dich und andere einfach SEIN☺

Einer der sich selbst so gar nicht ernst nimmt und mit seinem Einhorn-Badeanzug durch die Straßen von New York tanzt ist Metthew Silver. Er hat 1. Mio. Follower – ich bin eine davon. Er tanzt zu: „“Be yourself – don’t let anyone tell you to be someone else…“


Oktober 2016. Spielst du genug?

Mein Kartendeck hat die Karte „Play“ freigegeben und ich stelle dir die Frage: „Spielst du genug?“

Spielen ist ein Urtrieb, eine dir innewohnende expansive Kraft, die dich in die Lebendigkeit zieht. Leider verkümmert dieser Spieltrieb im Korsett des Alltags bei vielen von uns. Sorgen und Ängste lassen die innere Stimme des lustvollen Spielens immer leiser werden. Je weniger wir spielen, desto starrer werden wir und bald entsteht ein Gefühl von „Altsein“. Vermutlich fühlten sich Künstler wie Picasso oder Wissenschaftler wie Einstein nie wirklich alt, weil sie ihrem Spieltrieb, Forschergeist und ihrer Kreativität nachgaben.

good vibes blog schamanismus playSpielen ist Spontanität, Tatendrang, Tanzen, Sex, Ausprobieren, Forschen und auch eine Art Geisteshaltung dem Leben gegenüber. Wie frei darf ich sein? Alles freie Spielen erzeugt einen Flowzustand und bringt Leichtigkeit in deinen Körper. Jede Form von Hamsterrad und „in geordneten Bahnen denken“ konterkariert den Spieltrieb und erzeugt eine Art Starre in deinem Körper. Als Schamanin sage ich: „Schwere Energie breitet sich in dir aus“.

Darum geh‘ jetzt spielen! Spielen verbindet dich mit deinem höheren Selbst, erzeugt Selbstliebe und fördert deine Intuition. Es bringt eine helle und leichte Energie in deinen Körper und hält dich gesund.

 

Markus anno 1982 hat’s bereits verstanden. „Ich will Spaß, ich will Spaß…“;)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*