Good Vibes

Good Vibes ist eine Herzensangelegenheit und
enthält garantiert nur schöne Inhalte 🙂

Sommer 2018: Der Kontakt mit der Anderswelt und eine sommerliche Baumübung.

Am 21. Juni habe ich ein Seminar zur Schamanischen Sommersonnenwende an der Alten Donau abgehalten. Die erste Übung für die Teilnehmenden war es sich in Badesachen zu werfen, um dann in der Alten Donau zu baden. Die Abkühlung war an diesem heißen Sommertag eine wahre Erleichterung für uns alle. Im Besonderen hatten die Teilnehmenden den Auftrag mit der spirituellen Qualität des Wassers in Kontakt zu treten. Also auch die feinstoffliche Ebene des Elements Wassers zu erspüren. Die Alte Donau ist ein mächtiges Gewässer und in der schamanisch-andinen Tradition besitzt jedes bedeutsame Naturphänomen einen „Apu“ – also einen eigenen Spirit. Klar übersetzt heißt das, dass das Wasser beseelt ist. Wenn wir uns auf einer spirituellen Ebene auf die Natur einlassen treten wir automatisch in Kontakt mit der „Nicht-Realen-Wirklichkeit“, kurz NRW.

Die NRW ist die Heimat der Spirits, der Ahnen, des Göttlichen und des noch nicht Manifesten. Die Reale Wirklichkeit (manifeste Wirklichkeit), also die materielle Welt so wie wir sie mit unserem Bewußtsein im täglichen Leben wahrnehmen, ist eng verwoben mit dieser Welt der Spirits. Beides zusammen ergibt eine Einheit und funktioniert nur gemeinsam. Das eine bedingt das andere. Wir Menschen haben großteils verlernt diese andere Ebene wahrzunehmen und ein schamanisches Training kann uns dabei helfen diesen vergessenen Anteil der Welt wiederzuentdecken. Ein Leben in dem beide Wirklichkeiten miteinander einhergehen fühlt sich in der Regel ganzheitlicher und zufriedenmachender an. Vermutlich ist das ein wesentlicher Schlüssel zum Glück. Sich nun auf diese erweiterte Ebene des Wahrnehmens einzulassen erfordert Übung und auch die Bereitschaft sich darauf einzulassen. Es ist ein Akt des Wollens. Als eine Art Nachbesprechung zum Seminar – und für alle die diese Kapitel interessant finden – möchte ich diesen Kontakt zur Anderswelt nun genauer beschreiben und mit einer konkreten Übung anleiten.

Das Eintreten in die NRW erfolgt in mehreren Stufen! In der Regel läuft man durch einen Wald oder sitzt an einem See, hängt dem eigenen Gedankenstrom nach und hat seine 5 Sinne verschlossen. Wenn wir uns nun eine Zeit lang in der Natur aufhalten werden die Gedanken ruhiger und wir sehen und spüren mehr von dem was uns umgibt. Wir riechen den Wald, hören die Vögel singen, spüren den Wind auf unserer Haut. Ein olfaktorisches Wahrnehmen stellt sich ein– vorausgesetzt wir schaffen es den Gedankenstrom im Kopf zu unterbrechen;) Diese erste Stufe ist daher ein Einlassen auf das „Jetzt-Sein“. Die nächste Stufe ist, dass sich unser Energiefeld mit dem der Natur harmonisiert. Wir fangen an die Natur nicht nur mit den Sinnen, sondern auch mit unserem 6ten Sinn, der Intuition, zu erfahren. Die folgende Übung soll euch den Weg zu dieser erweiterten Form der Wahrnehmung in der NRW ebnen.

Baumübung 

Du setzt dich gemütlich auf eine Parkbank und wählst ein Objekt in der Natur – am besten einen Baum in deiner Nähe. Deine Augen ruhen nun am Baum bzw. an jener Stelle des Baums die du ausgewählt hast. Lass deinen Blick weit gestellt und nicht zu fokussiert sein. Es soll ein entspanntes Schauen sein. Du atmest mindestens 30 x ganz normal ein und aus und konzentrierst dich beim Einatmen darauf wie der Atem an deinem Septum vorbeistreicht. Das wirkt beruhigend und schaltet den Gedankenstrom ein wenig ab. Du betrachtest den Baum und versuchst zu erspüren wie es dir selbst dabei geht. Welche Gefühle sind da? Im nächsten Schritt versuchst du zu erspüren wie es dem Baum geht. Wie geht es ihm? Wie fühlt er sich in seinen Wurzeln und in seiner Krone? Dann konzentriere dich auf den Raum zwischen dir und dem Baum. Was entsteht da? Am Ende der Übung gehst du mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu dir selbst.

Das ist eine erster klein Schritt um die spirituelle Dimension mit deinem Willen erlebbar zu machen. Es ist ein erstes Andocken an die NRW – ein zartes Hinüberreichen. Einer der direktesten Wege ist die Trance. In einer rituellen Trance können wir unser Ego ausschalten und sehr direkt in die Welt der Spirits hinüberschlüpfen. Mehr dazu in Bälde und natürlich in meinen Workshops.

Viel Spaß beim Üben und einen schönen Sommer, Katharina


Jänner 2018: Rauhnachtsritual – mit dem Traumholz träumen.

In der Überlieferung steht: Perchta (Frau Holle) die in den Rauhnächten ihr Unwesen treibt, lies oftmals irgendwo in der Nähe der Hoftür ein Stück Holz von der Länge einer Hand zurück. Wer dieses Holz fand, konnte sich glücklich schätzen. Eigenartigerweise war es entweder ein Stück von einem Holunder – oder Wacholderstrauch und wer es fand und in der Hand gehalten hatte, durfte es auch nicht mehr weggeben. Es hatte sich den Finder ausgesucht und war ihm von Perchta zugedacht. Das Traumholz wurde am Abend vor dem Einschlafen in eine Hand genommen, mit den Fingern tastete man die Rinde des Holzes ab, bis einem das Muster vertraut war. Mit tiefen und gleichmäßigen Atemzügen gab man sich nun ohne Hast und Eile dem Schlaf und Traumerleben hin.

Weil es für viele Städter nicht so selbstverständlich ist direkt vor der Haustür ein Stück Holz zu finden, empfehle ich dem Übungssetting ein wenig nachzuhelfen. Hole dir ein Stück Holz aus einem nahegelegenen Park, oder bediene dich am Stamm deines Christbaums.

Das ist eine Traumübung die sich leicht nachvollziehen lässt. Es bedarf auch keines Fokussierens auf ein Thema. Lasse dich langsam in den Schlaf sinken, spüre, wie du immer schwerer wirst und empfinde die wohltuenden Schwingungen die von deinem Traumholz ausgeht. Notiere nach dem Aufwachen deine Empfindungen und Eindrücke und halte alles fest was dir wichtig erscheint. Wenn du jetzt wie in Trance schreibst, ohne dich zu besinnen welchen Inhalt deine Notizen haben, lasse es geschehen. Schreibe einfach! Wahrscheinlich hast du unbewusst Zugang zur anderen Seite, zur Anderswelt, zu deinem eigenen Selbst gefunden und erhältst nun unschätzbare Ratschläge und Hilfen für das kommende Jahr – für dein Jahr!

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht, Katharina Loidl

Quelle: Rauchnächte von Gerhard Merz

Rauhnacht Ritual Holz


November 2017. Nimmst du dich selber noch zu ernst?

Das schlaue Kartendeck von Sonia Choquette hat die Karte „Call On Your Joy Guides“ ausgeworfen. Meine Frage an dich: „Lebst du schon, oder nimmst du dich selbst noch zu ernst?“

joyguidesWir nehmen vieles viel zu ernst. Wir nehmen unsere Probleme ernst. Wir nehmen sogar unser Leben ernst. Wir sind ernst mit uns selbst und noch ernster mit anderen. Ernst ruft zur Ordnung und nimmt unseren Freiraum. Ernst schneidet uns von unserer Lebensenergie ab und macht verdrossen. Ernst schließt unser Herz. Folgenden Spruch habe ich dazu gefunden: „Die Menschen die das Leben nicht so ernst nehmen, haben bessere Chancen glücklich zu sein.“ Nun, Call On Your Joy Guides! Menschen die über sich selbst lachen und sich mit ihrer kindlichen Fröhlichkeit verbinden, sind eine riesige Bereicherung für unsere Welt – ihre Herzen sind offen. Rufe auch deine Joy Guides und öffne dein Herz! In der Fröhlichkeit wirst du automatisch damit aufhören dich und andere kontrollieren zu wollen. Du lässt dich und andere einfach SEIN☺

Einer der sich selbst so gar nicht ernst nimmt und mit seinem Einhorn-Badeanzug durch die Straßen von New York tanzt ist Metthew Silver. Er hat 1. Mio. Follower – ich bin eine davon. Er tanzt zu: „“Be yourself – don’t let anyone tell you to be someone else…“


Oktober 2016. Spielst du genug?

Mein Kartendeck hat die Karte „Play“ freigegeben und ich stelle dir die Frage: „Spielst du genug?“

Spielen ist ein Urtrieb, eine dir innewohnende expansive Kraft, die dich in die Lebendigkeit zieht. Leider verkümmert dieser Spieltrieb im Korsett des Alltags bei vielen von uns. Sorgen und Ängste lassen die innere Stimme des lustvollen Spielens immer leiser werden. Je weniger wir spielen, desto starrer werden wir und bald entsteht ein Gefühl von „Altsein“. Vermutlich fühlten sich Künstler wie Picasso oder Wissenschaftler wie Einstein nie wirklich alt, weil sie ihrem Spieltrieb, Forschergeist und ihrer Kreativität nachgaben.

good vibes blog schamanismus playSpielen ist Spontanität, Tatendrang, Tanzen, Sex, Ausprobieren, Forschen und auch eine Art Geisteshaltung dem Leben gegenüber. Wie frei darf ich sein? Alles freie Spielen erzeugt einen Flowzustand und bringt Leichtigkeit in deinen Körper. Jede Form von Hamsterrad und „in geordneten Bahnen denken“ konterkariert den Spieltrieb und erzeugt eine Art Starre in deinem Körper. Als Schamanin sage ich: „Schwere Energie breitet sich in dir aus“.

Darum geh‘ jetzt spielen! Spielen verbindet dich mit deinem höheren Selbst, erzeugt Selbstliebe und fördert deine Intuition. Es bringt eine helle und leichte Energie in deinen Körper und hält dich gesund.

 

Markus anno 1982 hat’s bereits verstanden. „Ich will Spaß, ich will Spaß…“;)

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